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Saturday, September 12, 2015

Feeertig :D

Ich bin einfach super erleichtert und froh :D hab ab heute mein 1. Staatsexamen bestanden und ich kann es immer noch nicht ganz realisieren :D hab etwa seit April ununterbrochen dafür gelernt, insgesamt hatte ich etwa zwei Jahre dauernd lernblocks hinter lernblocks und nur einmal länger Ferien diesem Februar und März. Ich habe dafür sogar das hsw treffen sein lassen und es hat sich gelohnt :D habs geschafffffft :)! Jetzt erstmal fünf Wochen Ferien und danach geht's in den klinischen Abschnitt von meinem Studium wo ich mich schon super drauf freue, weil endlich nicht mehr alles so theoretisch wird, sonderm noch viel spannender und auch etwas weniger stressig :)
Musste mal eben meine Freude mit euch teilen :)

Tuesday, August 4, 2015

1. große Hürde: Das Physikum

Wie ihr wahrscheinlich merkt, ist es in letzter Zeit (wieder mal) ruhiger auf meinem Blog geworden. Ich habe seit einigen Wochen auch keine Uni mehr,leider habe ich trotzdem keine Zeit für schöne Sachen wie Lesen oder einfach Faulenzen, denn ich muss fürs Physikum lernen.
Das ist das 1. Staatsexamen für Mediziner, es gibt einen schriftlichen und einen mündlichen Teil und es wird alles abgeprüft, was wir in den ersten zwei Jahren gelernt haben. Das ist natürlich leider super viel und so bin ich dauernd am Lernen und Lernen ...
So richtig kann ich es trotzdem nicht glauben, dass "es" bald so weit ist. Das Physikum schien in den ersten Semestern immer sooo weit entfernt, aber jetzt, naja, sinds nur noch ein paar Wochen bis dahin. :O An zwei Tagen werden wir dann in insgesamt 8 Stunden 320 Multiple-Choice-Fragen beantworten und ich hab schon Angst :D
Aber danach ... (Wenn dann auch das Mündliche überstanden ist) komme ich endlich in den klinischen Abschnitt des Studiums, wo alles noch spannender (und vielleicht auch ein bisschen weniger stressig, so das Gerücht :D) werden wird. :)Das ist also der Ansporn, außerdem auch fünf Wochen Urlaub, davon die meiste Zeit wieder in Singapur.

Letztens habe ich übrigens von der lieben Hannah einen "Liebsten Award"-Tag bekommen. Eigentlich wollte ich in diesem Post die Fragen dazu beantworten, aber ich hatte noch nicht die Zeit dazu, Leute zu finden, denen ich den Tag weitergebe. Deshalb werde ich das im nächsten Post tun :)


 

Wednesday, September 3, 2014

Pflegepraktikum

Ich war eeeewig nicht mehr auf diesem Blog. Das Medizinstudium hat mich einfach zu sehr für sich eingenommen ;)
Heute hatte ich irgendwie das Bedürfnis, mal wieder was aus meinem Leben zu berichten. So kommt es nach so langer Zeit zu einem Blogpost.

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 Noch zwei Tage, noch zweimal um halb fünf aufstehen, noch zweimal Bettpfannen und Waschschüsseln schwingen! Bald ist es um - das Pflegepraktikum.
Letztes Jahr habe ich die ersten einundhalb Monate gemacht, diesen Sommer folgten die zweiten.
Das Praktikum war anstrengend, das kann man nicht leugnen. Das viele auf den Beinen sein war vor allem am Anfang ungewöhnt, ich hatte Knie-, Fuß- und Rückenschmerzen. Jetzt habe ich mich wohl langsam gewöhnt ;) Auch den Ablauf kenne ich jetzt und die Tätigkeiten, die ich ausführen kann und darf - und genau jetzt gehe ich.
Einerseits bin ich froh, andererseits werde ich die Station, das gute (wirklich freundliche!) Team und vor allem die Patienten vermissen. Der Patientenkontakt der in diesem Praktikum viel intensiver war als im letzten, hat mir wirklich gezeigt, dass Medizin das Richtige für mich ist. Ich mag es, mit Menschen umzugehen. Ihnen zu helfen. Ihnen zuzuhören. Und auch, wenn es nur was kleines war, was man für diese Person machen konnte (als Praktikant eben), es hat mich glücklich gemacht.
Noch schöner war es natürlich, wenn ein Patient dankbar war. Da hat man gesehen, dass man mit seiner Arbeit wirklich was bewirkt hat. :)
Ab und zu gab es auch traurige Situationen, doch so etwas gehört ja zum Beruf dazu - leider.

Heute auf Station habe ich wirklich gemerkt, dass es bald um ist. Bei vielen Handgriffen, die ich gemacht habe, habe ich gedacht ... "Das machst du jetzt bald zum letzten Mal hier!"
Ich durfte sogar bei einer Untersuchung zuschauen, es war eine Herzkatheteruntersuchung, was mich sehr gefreut hat! Vor allem nachdem sich eine Schwester letzte Woche darüber "beschwert" hat, dass wir ein Pflegepraktikum machen und Untersuchungen und bei der Visite mitlaufen eigentlich gar nichts für uns wären.
Ich fands super interessant, habe aber gemerkt, dass ich viel aus Anatomie und Physiologie irgendwie schon vergessen habe ... Der Arzt hat auch viel erklärt und mich auch was gefragt ... Was ich in dem Moment gar nicht mal richtig beantworten konnte, irgendwie war ich immer noch zu aufgeregt darüber, dass ein Arzt mit mir sprach (ist im Laufe des Praktikums nicht oft passiert).
Leider habe ich mich auch während der ganzen Untersuchung ein wenig schuldig gefühlt, weil ich zugeschaut habe und die anderen Praktikanten auf Station nicht. Habe mich die ganze Zeit gefragt, ob ich lieber jetzt zurückgehen sollte, um den anderen Praktikanten auch die Chance zu geben, zuzuschauen. Bin dann auch etwas früher gegangen, die restliche Zeit hat sich für die anderen aber leider nicht zum zuschauen gelohnt :( Hoffentlich haben die Ärzte nicht gedacht, dass ich desinteressiert war oder so, weil ich plötzlich abgehauen bin :D Ich hab mir nur die ganze Zeit vorgestellt, wie die anderen sich fragen, warum ich so lange wegbleibe und nicht auf Station helfe :/ Manchmal sollte ich mir wohl nicht sooo viele Gedanken machen. Aber etwas gesehen habe ich ja immerhin :)

Tuesday, December 3, 2013

Lange ist es her ... Update Medizinstudium #2

Ganz ehrlich, nachdem ich den letzten Freitagsfüller geschrieben habe, in dem ich erzählt habe, dass ich bald meinen Präpkurs habe, hatte ich überhaupt keine Zeit mehr, mich mal für längere Zeit an den PC zu sehen.
Es kam plötzlich alles so auf einmal - wie eine Welle :D - und das Studium hatte mich wirklich erreicht.
Eigentlich kann ich jetzt diese Zeit auch besser verwenden, aber ich hatte versprochen, was über den Präpkurs (Präparierkurs, wo man Leichen präpariert/seziert) zu schreiben.
Bevor ich in den Präpsaal hineingegangen bin, hatte ich schon ein bisschen ein mulmiges Gefühl. Ich war in der 2. Gruppe am Nachmittag eingeteilt und andere Studenten hatten mir schon Horrorgeschichten erzählt ("Es sind Leute umgefallen, weil der Geruch so schlimm war! Manche mussten rausgehen, weil sie es nicht aushalten konnten" etc. etc.).
Der erste Gedanke beim Reingehen war aber: Der Geruch ist ja gar nicht so schlimm. Er ist sehr "chemikalisch", aber nicht so schlimm, wie ich ihn mir vorgestellt habe.
Komisch waren aber wirklich die Tische. Im ganzen Saal standen mehrere Tische mit riesigen Lampen darüber nebeneinander ... Und auf den Tischen waren die in grüne Tücher und Tüten gewickelten Körperspender ... Eigentlich eine perfekte Gruselfilmatmosphäre ;)
Dann wurden die Leichen ausgepackt und da wurde es dann langsam schwierig für mich, schließlich sah man das Gesicht des toten Menschen. Eines Menschen, der vor einiger Zeit noch genauso lebendig wie ich gewesen war, dem ich hätte begegnen können und an dem ich jetzt rumschneiden musste!
Zum Glück fingen wir in der erste Stunde noch nicht mit dem Präparieren an, erst in der nächsten Stunde. Und das war für mich wirklich ... komisch. Ich persönlich bin ans Schneiden (Bitte Zartbesaitete weghören: Wir haben als erstes die Haut entfernt) eher zögerlicher und zaghafter rangegangen, es war einfach noch zu unwirklich für mich. Oft habe ich mir auch überlegt, wie der Mensch lebendig gewesen war, ob er eine Familie gehabt hatte, was er im Leben erlebt hatte ...
Je mehr Stunden wir aber hatten und je mehr interessante Strukturen (wie die Muskeln) wir sahen, desto mehr rückte eben der Lernfokus im Vordergrund. 
Ich muss sagen, dass mir das Präparieren nicht wirklich super Spaß macht, aber ich es als eine wirklich gute Möglichkeit ansehe, viel über den Körper zu lernen. Dafür bin ich den Körperspendern auch sehr dankbar.
Was ich glaube, was eher schwieriger wird, ist, wenn wir im 3. September am Kopf präparieren. Am Arm oder am Bein mit einem Skalpell Schnitte zu ziehen finde ich einfach nicht so "schlimm" wie z.B. am Hals oder am Kopf.
Ich bin mir aber sicher, dass das auch interessant wird. :)

So, das war's jetzt erst einmal dazu.
Jetzt muss ich weiterlernen :D Die Klausur ist schon sehr, sehr nah und wir müssen eigentlich alles von der Anatomie des Körpers außer die inneren Organe und den gesamten Kopf können.
Wünscht mir Glück! 

Saturday, September 28, 2013

Update Medizinstudium #1

In wenigen Wochen fängt es an und ich bin schon ganz aufgeregt. *.*
Ein paar Mal war ich jetzt schon an der Uni, für Einführungsveranstaltungen oder Vorkurse und habe so zum Glück schon ein paar Leute kennengelernt. Schade ist, dass der Studiengang so groß ist. So ist es ziemlich unwahrscheinlich, die Person, neben der man mal gesessen hat, die nächsten Tage wiederzusehen.
Ich gehe jetzt aber jedenfalls in den Chemie-Vorkurs, obwohl ich Chemie in der Oberstufe auch hatte. Ich habe aber gemerkt, dass der Vorkurs eine gute Wiederholung bzw. "Wiederauffrischung" ist, vieles habe ich nämlich in den letzten Monaten schon vergessen!
Anatomieatlanten habe ich auch schon gekauft :D Jetzt versuche ich ein paar andere Bücher, die uns schon empfohlen wurden, billig und gebraucht von älteren Studenten zu bekommen.
Das Präpset, ein Set von verschiedenen Skalpellen, Pinzetten etc, habe ich letztens mit einer Freundin abgeholt, jetzt fehlen uns nur noch Kittel.
Bis zum Studienbeginn genieße ich aber jetzt meine freie Zeit, lese oder schreibe noch in Ruhe - ob ich das machen kann, wenn das Studium im vollen Gang ist, ist nämlich fraglich ;)