All die Stunden, Tage, Wochen, die vergehen.
Ein Blick. Ein Lächeln. Ein Satz. Was mehr?
Tausend ungesagte Worte in mir, die nichts anderes als hinauswollen.
Doch stehst du einmal vor mir, ist alles ausgelöscht. Warum? Ich will es ja nicht einmal.
Was musst du nur von mir denken? Was für eine langweilige Schweigsame ich doch bin.
Warum spreche ich nicht? Warum warte ich erst auf die anderen Meinungen, bevor ich meine abgebe?
Es ist nur Angst. Angst, dir dadurch nicht zu gefallen. Angst, etwas falsch zu machen. Angst, Angst, Angst.
Und doch wünsche ich mir nichts sehnlicheres, als die endlich zu sagen, wie gern ich dich habe.
Ich möchte all die kommenden Stunden, Tagen, Wochen mit dir verbringen. Ich möchte mit dir reden, frei und unbeschwert, ich möchte dich lächeln sehn, ich möchte, dass du dasselbe für mich empfindest, wie ich für dich.
Ich möchte, dass ein Teil von mir endlich das Vertrauen zu dir fasst, dass es sich ebenfalls öffnet. Wer kennt schon mein wahres Ich?
Erinnerst du dich, in Indien, als jemand sagte, dass ich nun ganz anders sei, richtig verändert und immer am Reden? Weißt du noch, wie jemand anderes sagte, dass es an einer bestimmten Person liegen würde? An dir.
In diesen paar Wochen habe ich richtig aufgelebt, doch es war zu kurz. Viel zu kurz, um dich von mir zu überzeugen, um dir zu zeigen, wie gern ich dich habe.
Wenn es dunkel ist und ich allein, denke ich oft an dich. Ich stelle mir Situationen und Gespräche vor, die nie und nimmer stattfinden werden.
Und die Dunkelheit um mich herum hüllt mich ein, zieht an mir und befördert mich in Einsamkeit.
All diese Situationen, diese Gespräche, sie werden nie stattfinden.
Doch ich wünsche es mir. Sehnlichst.
Ich wünschte, ich könnte dir sagen, wie gern ich dich habe.
Und ich wünschte,
du würdest dasselbe sagen.
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