Sunday, August 28, 2011

[Rezension] Blood on my hands


Through the trees, footsteps approach, rustling the brush and branches. People are coming. I feel their shadows looming over me, and I look up at their dark silhouettes.
You killed her!“ That sounds like Dakota’s voice.
What! The words startle like an unexpected punch. “No! What are you talking about? That’s not what happened!”
[…] There’s a burst of light. Someone’s taken a picture with a cell phone. I look down at the bloody knife in my hand.

Inhalt
An einer Party findet Callie plötzlich ihre Mitschülerin, die beliebte Highschool-Queen Katherine,  tot auf. Ermordet. Geschockt hebt sie den dunklen Gegenstand auf, der neben ihr liegt. Zu spät bemerkt sie, dass es sich um ein blutiges Messer handelt. Und schon haben andere den Schauplatz betreten, schon haben sie Callie mit der Mordwaffe in der Hand fotografiert. Aber sie ist unschuldig! Callie flüchtet. Die Beweise sind da, vor der Polizei wird sie keine Chance haben, ihre Unschuld zu beweisen. Die einzige Möglichkeit besteht darin, selber den Täter ausfindig zu machen.

Meinung
Ich hatte sehr hohe Erwartungen an diesem Buch, da ich davor schon Todd Strassers ersten Thriller „Wish u were dead“ gelesen hatte. Ich muss sagen, dass sich meine Erwartungen erfüllt haben. Besonders gut gefallen hat mir, dass dieser Thriller einem anderen Schema als „Wish u were dead“ folgt. Trotzdem ist in diesem Buch genauso viel Spannung enthalten, zudem schafft Todd Strasser es wunderbar, die Hauptperson den Lesern nahe zu bringen. Während des Lesens habe ich mit Callie mitgefiebert, mich mit Callie verkleidet, versteckt und mich mit Callie unheimlich ungerecht behandelt und verzweifelt gefühlt. Schließlich hat Callie die Tat nicht begangen. Obwohl sie einen guten Grund dafür gehabt hätte …

Man wird sofort in die Geschichte geworfen. Schon im ersten Kapitel findet Callie ihre tote Mitschülerin auf. Ab diesem Moment an ist man mit Callie mal auf der Flucht und mal in der Vergangenheit. In den Rückblicken lernt man Katherine endlich wirklich kennen, die beliebte, jedoch gleichzeitig herrische und grausame Katherine. Katherine, die mal mit Callie befreundet war. Katherine, die Callie ermordet haben soll.
In manchen Kapiteln befinden sich außerdem geheimnisvolle Dialoge zweier Personen. Erst ganz am Ende versteht man, wer die beiden sind.
Während Callie sich mit der Hilfe ihres Ex-Freundes Slade versteckt und sich immer wieder neue Verkleidungen ausdenkt, versucht sie gleichzeitig den wahren Täter zu finden. Die verschiedenen Verdächtigen werden den Lesern meistens ebenso durch Rückblicke näher gebracht, manchmal geht Callie sogar das Risiko ein, um sie zu suchen und mit ihnen zu reden. Wer war es nun?
Dakota, Katherines beste Freundin, jedoch gleichzeitig auch größte Feindin? Dakota, die Callie (ganz zufällig?) dazu beauftragt hatte, Katherine zu suchen?
Mia, die so gerne in Katherines Freundeskreis aufgenommen werden wollte, die allerdings Opfer von Scherzen und anderen fiesen Dingen wurde? Mia, die schon mehrere Male erwähnt hatte, dass sie Katherine manchmal töten wolle?
Griffen, der überhaupt der Grund eines großen Streits zwischen Katherine und Dakota war?
Oder doch jemand ganz anderes?
Bis zum Ende hin wird es immer spannender, ebenso gibt es ein paar überraschende Wendungen, positive und negative. Zum Schluss wird dann endlich klar, was wirklich passiert ist.

Was mich jedoch ein wenig gestört hat, war Callies Verhalten. Das Messer überhaupt in die Hand zu nehmen und dann einfach wegzulaufen macht sie eher zu einer Verdächtigen als der Fakt, dass sie Katherines Leiche gefunden hat. Wäre Callie jedoch dageblieben und hätte versucht, vor der Polizei ihre Unschuld zu beweisen, wäre das Buch wohl sicher nicht so spannend geworden.
Gewünscht hätte ich mir allerdings, dass die Geschichte zwischen ihrem Vater und ihrem Bruder klarer erzählt worden wäre. Es waren immer nur Bruchstücke dieser wichtigen Geschichte vorhanden. Wichtig ist sie wirklich, da sie unter anderem Callies Verhalten erklärt.

Insgesamt kann ich euch diesen packenden, spannenden Thriller sehr empfehlen, unter anderem, weil er nicht dem typischen „Thriller-Schema“ (es gibt ein Verbrechen, Hauptperson will es aufklären, kommt selber in Gefahr und wird fast wieder Opfer des Täters, doch am Ende ist fast alles wieder gut) folgt.
4,5 von 5 Sternen!
         

Zum Autor
Todd Strasser wurde 1950 in New York City geboren. Berühmt wurde er in Deutschland vor allem mit „Die Welle“, unter dem Künstlernamen Morton Rhue. In seinen Büchern bearbeitet er kontroverse Themen wie Nationalsozialismus, Gewalt und Obdachlosigkeit.
„Blood on my hands“ ist das zweite von drei (nicht zusammenhängenden) Thrillern für junge Erwachsene.
Heute lebt er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in New York.

Allgemeines
Sprache: Englisch
Deutscher Titel: Blood on my hands
Seitenanzahl: 288
Verlag: EgmontUSA
ISBN: 978-1606840238

3 comments:

  1. Bittesehr (:
    Ooh. Vielen Dank für's verfolgen ♥
    Das freut mich. Jaah, ist es, nochmals danke (:
    Mann, da freu ich mich total ;D

    Das Buch hört sich ja mal spannend an!

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  2. Hallo :)
    Schöne Rezension, ich hab bis jetzt nur ein Buch von Strasser gelesen, aber das hat mir sehr gut gefallen, also vielleicht lese ich dieses auch bald :)

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  3. Hey:) Super gute Rezension! Ich werde das Buch auf jeden Fall nach dieser Rezension auch noch lesen! Liebe Grüße Charlie :)

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