Thursday, October 25, 2012

[Kurzrezension] The future of us



Für viele Jugendliche ist Facebook heute etwas Alltägliches. Schnell mal eine Nachricht schreiben, bei dem Foto des Freundes auf „Gefällt mir“ drücken und einen Status-Update machen. Für manche ist Facebook sogar zu etwas Unverzichtbarem geworden. Doch Facebook gab es (natürlich) noch nicht immer, stattdessen ist es etwas ziemlich Neues.
In „The future of us“ (dt.: Wir beide, irgendwann) von Jay Asher und Carolyn Mackler schauen wir zurück ins Jahre 1996. Die 16-Jährige Emma hat gerade einen Computer bekommen und ist damit eine der ersten Jugendlichen in ihrer Nachbarschaft mit einem Computer. Doch als sie sich mit ihrem bestem Freund Josh zum ersten Mal einloggt, kommt sie plötzlich auf eine Seite mit dem seltsamen Namen „Facebook“. Facebook (wie wir es heute kennen) ist noch nicht erfunden. Emma hat sich in die Zukunft eingeloggt, in das Facebookprofil einer Emma in 15 Jahren. Nach erstem Erstaunen muss sie feststellen, dass sie in 15 Jahren nicht glücklich ist. Josh dagegen ist mit dem beliebtesten Mädchen der Schule verheiratet. Da beschließt Emma ihre Zukunft auf alle Fälle zu ändern. Doch nicht immer kann man die Auswirkungen auf die Zukunft so steuern, wie man es will.
Wenn du dein Facebookprofil der Zukunft sehen würdest, dein Leben und das deiner Freunde, würdest du es ändern? Es ist eine interessante Frage, die das Buch aufbringt. Mit Spannung verfolgt man mit, was einzelne Handlungen von Emma und Josh in der Gegenwart verschiedenste Details der Zukunft verändern.
Unterhaltsam zu lesen sind auch Emmas und Joshs erste Schritte auf Facebook. Für die meisten von uns ist Internet und Facebook heute etwas Selbstverständliches. Für Emma und Josh dagegen ist es etwas Neues und nicht immer Verständliches. Dieser Blick der beiden auf Facebook zeigt uns auch mehrmals, wie seltsam, unnötig oder banal manches an diesem sozialen Netzwerk ist. Zu veröffentlichen und seinen Freunden so mitzuteilen, was man gerade zu Abend gegessen hat, was bringt das? Auch Emmas naive Frage „Wer hat schon 320 Freunde“ mag uns vielleicht zum Lachen, aber auch gleichzeitig zum Nachdenken bringen.
Natürlich fehlt zwischen den Seiten dieses Jugendbuches auch nicht die Liebe. Es funkt in dem Buch zwischen den verschiedensten Charakteren und auch Josh war einmal in Emma verliebt. Es gibt viel Hin und Her, man schmunzelt viel und fiebert der Zukunft entgegen – dabei sollte man aber nicht das Wichtigste vergessen: In der Gegenwart zu leben.

2 comments:

  1. Sehr gute Rezension (:
    Ich habe das Buch in der deutschen Version zum Geburtstag bekommen letzten Monat und habe es Wort wörtlich GEFRESSEN! Es ist richtig gut und wie du schon gesagt hast fiebert und lacht man die ganze zeit mit den Charakteren mit und ist von der story gefesselt (:

    Kennst du "Tote Mädchen lügen nicht" von Jay Asher? Das ist auch ziemliuch gut. Haben wir mal in Englisch gelesen :b

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  2. Erst mal vielen lieben Dank für deinen Besuch und deinen Kommentar auf meinem Blog, hat mich total gefreut =) Ich freu mich sowieso immer total über neue Leser! Dein Blog gefällt mir auch sehr. Und du wohnst also in Singapur? Das ist ja mal cool. Schick mir doch bitte was von deinen 30 Grad hierher =) Das glaub ich, dass es da noch schwerer ist in Weihnachtsstimmung zu kommen ;-)

    Und wegen der Buchrezension: Das hört sich richtig interessant an, solche Bücher mag ich total. Und deine Beschreibung war auch sehr ausführlich, hat mir gut gefallen! Ich schau sicher noch öfters vorbei =)

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