And then
you get the fuck out of there, come what may, with a couple of bullets in the
side or whatever – you just have to get away, to the only thing that can save
you. That’s how I saw it. Do what you have to, but don’t get too close.
Meine Meinung
Ich habe schon viel Gutes über Jo Nesbø, vor allem über
seine “Harry-Hole”-Reihe gehört, selbst jedoch von ihm bis jetzt noch nichts
gelesen.
Umso mehr habe ich mich also gefreut, als ich seinen
neuen Thriller „Blood on Snow“ bekommen habe.
„Blood on Snow“ ist ein kurzer Thriller, der von dem
Auftragsmörder Olav handelt. Trotz seines Jobs schließt man Olav schnell ins
Herz, denn er hat Makel- wie jeder normale Mensch auch – und passt so als
erstes gar nicht ins kühle, professionelle Auftragskiller-Klischee. Er kommt
nicht gut mit Zahlen zurecht, hat eine Lese-Rechtschreib-Schwäche und liest
trotzdem viel. Außerdem hat er schon vorangegangene Auftrage von seinen Job als
Zuhälter oder als Fahrer nach einem Banküberfall versemmelt – denn, das wird
schon im ersten Kapitel klar, Olav macht seine Arbeit zwar sehr gut, aber hat
gleichzeitig ein weiches Herz.
Der Auftrag, der schließlich alles durcheinander bringt,
ist folgender: Olav soll die Ehefrau seines Chefs töten. An sich kein Problem
für Olav, bis er die Frau und ihren heimlichen Geliebten sieht …
Mehr will ich bis hierhin nicht verraten, denn das Buch
ist sehr kurz. Trotzdem passiert noch viel, die Geschichte ist wie eine rasante
Fahrt durch Schüsse und Fluchten, aber auch Olavs Vergangenheit und die ein
oder andere Geschichte, die er selbst gesponnen oder gelesen hat.
Obwohl ich das Buch nicht als Thriller bezeichnen würde,
ist es spannend. Es gibt immer wieder überraschende Wendungen und die
Charaktere sind vielseitiger als auf den ersten Anschein hin. Durch seine Kürze
lässt das Buch sich auch gut in einem Rutsch durchlesen. Hier liegt jedoch
gleichzeitig auch die Schwäche des Buches. Manche Szenen gingen mir einfach zu
schnell und bei manchen hätte ich gerne mehr Hintergrundwissen gehabt. Nicht so
gut gefallen hat mit ehrlich gesagt auch das Design das Buches. Das Cover sieht
super aus, aber die Schrift und die Zeilenabstände auf den Seiten sind sehr
groß (vielleicht weil das Buch insgesamt schon sehr dünn ist?), was mir aber
insgesamt mehr das Gefühl gab, ein Buch für Kinder zu lesen. Dies ist aber auch
schon ein „Meckern auf hohem Niveau“.
Insgesamt hat mir dieser schnelle Trip mit Olav gefallen.
Bewunderswert finde ich es auch, wie in „so wenigen“ Seiten (198) so viel über
einen Charakter rüberkommen kann.
Fazit:
Nicht unbedingt ein Thriller – trotzdem eine spannende
Geschichte über einen Auftragskiller mit besonderem Charakter
Bewertung
(4/5):
Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionexemplares!
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Das Buch klingt ziemlich interessant!
ReplyDeleteUnd ja, den Film zur unendlichen Geschichte muss man auch nicht unbedingt gesehen haben... jetzt kann man sich den sowieso nicht mehr anschauen, weil er aus dem Jahr 1984 und so schlecht gemacht ist :'D Die haben ja die ganzen Fantasyfiguren für den Film extra gebaut :D