Saturday, February 11, 2017

[Rezension] Von hier nach da - Meditative Labyrinthe



Ich habe mich gefreut, als ich dieses Buch ausgepackt habe – und war gespannt. „Abschalten und den Alltag vergessen“ verspricht das Buch und in
dem Dauerstress zwischen Praktikum, Lernen und Uni war es für mich genau richtig.
Auf großen Seiten finden sich zahlreiche liebevoll gezeichnete Labyrinthe. Mal sind es sich schlängelnde und ineinander verwirrende Straßen, mal endlose Treppen oder Brücken. Schön fand ich die Vielfalt der „Städte“, die einem durch die Labyrinthe präsentiert wird. Von mittelalterlich anmutenden Gebäuden, über ganz normale Städte bis moderne Szenerien – es ist viel in diesem Buch zu finden.
Auf den ersten Seiten wird empfohlen, die Labyrinthe nicht mit einem Stift nachzuzeichnen, sondern stattdessen den Finger oder das nichtschreibende Ende eines Stifts zu benutzen, damit man die Labyrinthe je nach Lust bzw Stresslevel immer wieder machen kann.
Natürlich habe ich die Labyrinthe auch ausprobiert, mir nach einem stressigen Tag das Buch geschnappt, mich aufs Sofa gesetzt und irgendeine Seite aufgeschlagen. Mit meinem Finger bin ich vom Anfang über Straßen und Treppen durch eine schöne Stadt gelaufen. Ab und zu landete ich in einer Sackgasse und musste umkehren, doch das war nicht schlimm, weil ich schließlich am Ziel landete. Es machte mir Spaß und ich durchlief noch einige andere Labyrinthe.
Für Leute, die wie ich, gerne Rätsel oder eben Labyrinthe mögen, ist dieses Buch genau richtig. Es ist schön gemacht und gut, um mal eben kurz abzuschalten und fordert einen gleichzeitig etwas. Zu „einfache“ Labyrinthe, bei denen man mit einem Blick darauf schon den Weg sieht, gibt es in diesem Buch nicht.
Was auf jeden Fall auch noch wichtig ist zu wissen: Dieses Buch ist ein Buch nur voller Labyrinthe! Wer in diesem Buch also Texte oder schöne Sprüche sucht, ist falsch.
Eine schöne Idee gut umgesetzt!
Bewertung (4/5):

 

Vielen Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

und


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