Friday, July 26, 2013

Home?!

 
Quelle: http://www.buzzfeed.com/regajha/31-signs-youre-a-third-culture-kid


Vielleicht habt ihr es schon gemerkt, vielleicht auch nicht, aber ich habe meine Beschreibung über mich ein wenig geändert.
Dabei ist mir nach den vielen "steps of realisation"-Posts aufgefallen, dass es wirklich schwierig für mich ist, ein "zu Hause" zu definieren. Was ist "zu Hause"? 
Da, wo man geboren wurde? 
Wo man als Kind gelebt hat? 
Da, wo man den größten Teil seines Lebens verbracht hat? 
Da, wo seine Familie ist? Und welcher Teil der Familie?
Die meisten Leute würden wohl sagen, dass zu Hause da ist, wo man sich am wohlsten fühlt. Ich aber fühle mich an mehreren Orten wohl. Manchmal glaube ich, dass das ein Vorteil sein kann, manchmal aber auch ein Nachteil.
The steps of realisation #0: Ich bin ein third culture kid.
Letztens bin ich über Facebook auf diese Seite gestoßen und fast alle Punkte passen:
http://www.buzzfeed.com/regajha/31-signs-youre-a-third-culture-kid

Ich vermisse mein zu Hause. Und gleichzeitig bin ich zu Hause. Ein zu Hause, das ich kaum kenne, in dem mir Menschen, Umgänge, Wetter fremd sind.
Ein zu Hause für das andere loslassen? Dazu bin ich noch nicht bereit. Denn ist eines von beiden überhaupt mein wirkliches zu Hause?

Ich weiß nicht, wo mich das Leben noch hinführen wird. Bis dahin werde ich das Beste aus diesem Ort machen.

3 comments:

  1. Also da ich weit von zu hause weg studiere und am Wochenende heim fahre, gibt es theoretisch zwei Orte, die ich "Zu Hause" nennen könnte, aber für mich ist es (noch) der Ort, an dem ich aufgewachsen bin, den ich einfach kenne, wie meine Westentasche. Würde ich jetzt nicht so regelmäßig dort zurückfahren, hätte sich das schätze ich mal geändert. Auch der Ort an dem ich studiere, wird mehr und mehr zu meiner Heimat und ich fühle mich hier sehr wohl. Würde ich komplett ausziehen, würde ich wohl ohne mit der Wimper zu zucken, behaupten können, da wo ich studiere, ist meine Heimat.
    Abschließend würde ich wohl zu Hause als Ort definieren, an dem ich immer wieder zurückkehre :)
    PS: Ich versprech dir, wenn du dich etwas eingelebt hast, anfängst zu studieren und dadurch einige Leute kennen lernst (von denen viele auch erst umgezogen sind), wirst du dich schnell zu Hause fühlen. Der Anfang ist schwer, aber irgendwann stellt mal plötzlich fest, man ist angekommen :)

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  2. Salut, Lotti.
    Philosophen schaben wohl schon seit Anbegin der Kultur an einer klärenden Antwort auf diese Frage. Eindeutig kann keine wirklich sein, denke ich. Am nächsten an (s)ein Ideal kommt jeder für sich selbst - irgendwann im Leben. :-)

    "Gleichgültig aus welchem Brunnen wir unser Wasser schöpfen, es löscht den Lebensdurst allüberall."
    (Myrelle Minotier)

    bonté

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  3. Danke fuer eure Kommentare und eure Aufmunterungen :)

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