Wednesday, July 24, 2013

Zwischen Wasser und Land



Sag mir, was bleibt, was bleibt
Wenn ich schwindligzitternd tauche
Azursanftähnlich schwebe
Und verschwinde?

Wenn ich werd zu
Einem penelopefadenweichen Tanz
Schwingend, webend
Flügelhauchdünn.

Sag mir, wer hält, wer hält,
den Faden, wer den Schlüssel
zurück zur honigliebendwarmen
Welt?

Wenn alles bebt,
wenn alles wellenbrauschendstreichelnd bebt,
wer holt dich raus?
Wer holt dich raus?

Schwimm, mein Kind, schwimm.


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Inspiriert von einem der Schreibkicks auf Literareon

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